MONASTERIA BRANDSCHUTZ

Dem Feuer ist es egal wo es brennt, nur nicht wer es löscht.

Close the door before you doze

( Schließe die Tür bevor du schläfst )

Dieses Motto der amerikanischen Feuerwehr kann Leben retten. Sehr anschaulich in einem Video dargestellt, der Unterschied zwischen einer geschlossenen oder offenen Zimmertür.

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Rauchwarnmelder in Mehrfamilienhäusern
Ausstattung gut, Betrieb mangelhaft!

Störungsbeseitigung dauert zu lange, Ferninspektion setzt sich durch
Düsseldorf, 06. September 2021 – 96 Prozent der Haushalte in deutschen Mehrfamilienhäusern verfügen über die gesetzlich vorgeschriebenen Rauchwarnmelder. Das ist das erfreuliche Ergebnis einer vom Rauchwarnmelder-Hersteller Ei Electronics in Auftrag gegebenen repräsentativen Studie*. Deutliches Optimierungspotenzial besteht jedoch im laufenden Betrieb: Bei einem Fünftel der Befragten gab es Störungen, die den Besuch eines Servicetechnikers erforderten. Häufigste Mängel waren unerwünschte akustische Signale (49 Prozent), gefolgt von leeren Batterien (35 Prozent). Bei 13 Prozent fielen die Melder sogar von der Decke.
Schleppende Störungsbeseitigung
Bei mehr als der Hälfte der Befragten wurde der Fehler nicht innerhalb weniger Tage beseitigt. Bei 29 Prozent dauerte es sogar länger als vier Wochen – ein Zeitraum, in dem Bewohner aufgrund nicht funktionierender Rauchwarnmelder unzureichend vor Wohnungsbränden geschützt sind. „Es ist absolut inakzeptabel, wenn eine Störungsbeseitigung länger als eine Woche dauert“, kritisiert der Berliner Rechtsanwalt Dr. Ulrich Dieckert den Status quo.

Fachbetriebe sind schneller
Fachbetriebe schneiden hierbei vergleichsweise gut ab. So hat die Studie gezeigt, dass sie mit 53 Prozent die Störungen deutlich häufiger innerhalb weniger Tage beseitigen als Messdienstleister (39 Prozent). Am besten ist es allerdings, wenn diese gar nicht erst auftreten. Deshalb sollte man bereits bei der Auswahl der Melder auf Qualität setzen. So gibt es Anbieter, deren Modelle ihre Zuverlässigkeit schon langfristig in der Praxis bewiesen haben.
Ferninspektion auf dem Vormarsch
Außerdem zeigt die aktuelle Studie einen klaren Trend zur Ferninspektion. Insgesamt werden heute 14 Prozent aller Rauchwarnmelder in Mehrfamilienhäusern aus der Ferne inspiziert, in Städten wie Hamburg und Berlin sind es sogar bereits 22 bzw. 25 Prozent. Fachbetriebe sind allerdings nur unterdurchschnittlich daran beteiligt. Dabei ist die Ferninspektion gerade für diese Unternehmen mit wenig Aufwand umsetzbar und wirtschaftlich attraktiv. Weil die Wohnungen zur Inspektion nicht mehr betreten werden müssen, können jetzt auch kleinere Betriebe große Wohnungsbestände betreuen.

Brandschutzhelfer  kleine Betriebe

Wie ist die Regelung für Brandschutzhelfer für kleine Betriebe?


Grundsätzlich soll immer die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl an Brandschutzhelfern anwesend sein. Hierbei hat der Arbeitgeber auch eventuellen Abwesenheiten durch Urlaub oder Krankheit Rechnung zu tragen und im Zweifelsfalle mehr Beschäftigte auszubilden. Diese Regelung gilt ab einem Beschäftigten. Somit ist auch in kleinen Betrieben mindestens ein Brandschutzhelfer erforderlich. Hierbei ist es unerheblich ob die 5 % aus der ASR A2.2 einen "ganzen Brandschutzhelfer" ergeben oder nicht.


Aufkleber Kinder Tür Feuerwehr

Hier sind Kinder!


Bei einem Brand entscheiden Minuten über Leben und Tod. Vor allem Kinder zählen im Ernstfall zu den Schwächsten. Ihnen gehört die größte Aufmerksamkeit der Rettungs-kräfte.Kinder wissen in der Regel nicht, wie sie sich gegen Feuer und Rauch schützen können; verängstigt verstecken sie sich vor den Flammen, anstatt auf sich aufmerksam zu machen. Für die Feuerwehr ist es oftmals schwer festzustellen, ob sich noch Kinder in einem Gebäude befi nden. Der Kinderfi nder erleichtert den Rettungskräften die Suche. Ein refl ektierender Aufkleber, der auch im Dunkeln oder bei großer Rauchentwicklung signalisiert: 

Hinter dieser Tür könnten Kinder sein


Brandschutz-Tipps gegen die häufigsten Brandursachen

Brandschutz-Tipps gegen die häufigsten Brandursachen 


Offenes Feuer: Kerzen, aber auch Kamine und Kaminöfen dürfen nie über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt brennen. 

Herd: Bei eingeschaltetem Herd darf man nie die Küche verlassen. Brennbare Gegenstände wie Zeitungen, Topflappen, Holzschneidebretter sollten nicht auf dem Herd oder in unmittelbarer Nähe liegen. 

Wärmequellen: Heizstrahler, Halogenleuchten, Rauchabzugsrohre und alle anderen Wärmequellen stets weit genug entfernt von brennbaren Materialien und Gegenständen wie Tapeten, Vorhängen und Co. betreiben. 

Elektrogeräte: Auf Gütesiegel wie CE-, VdS- und GS-Zeichen achten. Elektrowärmegeräte wie Wasserkocher, Kaffeemaschine oder Toaster sollten eine Abschaltautomatik haben. 

Steckdosen und Leitungen nicht überlasten: Auch im Altbau mit wenigen Steckdosen niemals mehrere Steckerleisten hintereinander schalten. 


Elektrogeräte als Brandursache Nummer eins

Elektrogeräte als Brandursache Nummer eins 

Laut Angaben des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) entsteht rund ein Drittel aller Brände in Gebäuden durch Elektrizität. Eine Untersuchung von mehr als 17.000 Brandschäden habe außerdem gezeigt, dass technische Defekte an Elektrogeräten in diesem Segment am häufigsten zum Brand führen. Das IFS empfiehlt, dass bei Mehrfachsteckdosen darauf geachtet werden, dass es nicht zur Überlastung kommt. Diese ist eine häufige Brandurdache. Es genüge bereits, wenn beispielsweise die Waschmaschine und der Wäschetrockner gleichzeitig über eine Steckdosenleiste betrieben werden. Dann wird im Haushalt die maximale Leistungsaufnahme von 3.680 Watt überschritten, da beide Elektrogeräte gleichzeitig heizen. 

Rauchmelder richtig warten

Rauchmelder richtig warten: 


Dazu gehört, dass  sämtliche Öffnungen des Geräts von Staub befreit werden. Nur wenn die Öffnungen sauber sind, kann Rauch ungehindert eindringen und Alarm auslösen. Außerdem muss die Prüftaste am Rauchmelder gedrückt werden. Gibt er nach wenigen Sekunden keinen Ton von sich, ist die Funktion gestört – dann muss die Batterie ausgetauscht werden.
Wird die Batterie zu schwach, signalisieren die Geräte das mit einem wiederkehrenden Piepton. 
Bei der jährlichen Inspektion sollte auch geprüft werden, ob alle Geräte noch am richtigen Platz hängen. Im Umkreis von einem halben Meter dürfen sich keine Wände, Raumteiler, Möbel oder sonstige Hindernisse befinden, die das Eindringen von Rauch behindern könnten.
Rauchmelder gehören in jeden Raum, in dem geschlafen wird. Wird ein Arbeitszimmer zu einem Schlaf- oder Gästezimmer umgebaut, muss ein Rauchmelder nachgerüstet werden.
Die Geräte müssen nach etwa zehn Jahren ausgetauscht werden. Der Staub aus der Umgebungsluft setzt sich im Laufe der Jahre in den Geräten ab und reduziert ihre Leistungsfähigkeit. 


Menschenleben retten

Schrill klingt der Warnton mitten in der Nacht: Der Rauchwarnmelder hat einen Schwelbrand in der Wohnung erkannt. Alle Bewohner werden durch das laute Alarmsignal geweckt und können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.


Das Beispiel zeigt, wie die Rauchwarnmelderpflicht in Deutschland dazu beiträgt, Menschenleben zu retten.
 Aber welche technischen Ausführungen von Rauchwarnmeldern gibt es eigentlich?
 Was sind die jeweiligen Vorteile für Bewohner und Betreiber? Wie soll die Instandhaltung erfolgen? Und welche normativen und gesetzlichen Vorgaben sind zu beachten? 




Tipps rund ums Feuer und Brandschutz

Tipps rund ums Feuer und Brandschutz


Das Entsetzen ist groß, die Gefahr auch. Feuer, das außer Kontrolle gerät, ist immer eine Katastrophe. Es gibt viele Ursachen für ein Feuer zu Hause oder in öffentlichen Gebäuden: Fehler in der Elektrizität, feuergefährliche Arbeiten, Unachtsamkeit im Haushalt, Fahrlässigkeit beim Grillen oder Überhitzung von Elektrogeräten. Ganz gleich, ob es dann zu einem offenen Feuer oder einem Schwelbrand kommt, die Folgen sind häufig katastrophal. Dabei können Sie effektiv vorbeugen und sich schützen. Was Sie tun sollten, lesen Sie hier. 

Löschmittel Kohlendioxid

 Löschmittel Kohlendioxid 



Das Löschmittel Kohlendioxid (CO2) wird sowohl in stationären Löschanlagen wie auch in tragbaren und fahrbaren Feuerlöschern bereitgestellt. Bevorzugte Einsatzgebiete sind beispielsweise elektrische Betriebsräume, Serveranlagen und Laboratorien. Der Löscheinsatz mit CO2-Feuerlöschern kann in kleinen und engen Räumen durch drohende Erstickungsgefahr lebensgefährlich sein. Das Sachgebiet „Betrieblicher Brandschutz“ hat in einem Projekt mit praktischen Löschversuchen neue Erkenntnisse für kleine und enge Räume, wie z. B. Schaltschrank-, Server-, Lager-, (Aufzug-) Triebwerksräume ermittelt. Die Ergebnisse sind in die DGUV Information 205-034 eingeflossen. 

Persönliche Notfallvorsorge

Persönliche Notfallvorsorge

Bereiten Sie sich auf den Fall der Fälle vor

Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen meist zu spät. Wenn es brennt, müssen Sie sofort reagieren. Wenn Sie und Ihre Familie evakuiert werden müssen, können Sie nicht erst beginnen, Ihr Notgepäck zu packen. Wenn der Strom für Tage ausfällt, sollten Sie einen Notvorrat im Haus haben. 

Damit die wichtigen Dinge im Notfall nicht fehlen

Im Normalfall gibt es alle wichtigen Verbrauchsgüter im Geschäft um die Ecke. Frische Ware ist in der Regel immer da. Auch Medikamente sind in der Apotheke verfügbar oder schnell zu besorgen. Trinkwasser kommt selbstverständlich aus dem Wasserhahn, so wie Strom aus der Steckdose. Aber das kann durch Katastrophen beeinträchtigt werden oder ausfallen. Hier finden Sie Infos zu allen wichtigen Themen – vom Lebensmittelvorrat bis zum Notgepäck – um persönlich für den Notfall gerüstet zu sein.